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Eine private Krankenversicherung für arbeitslose Lehrer

Ein Lehramtsanwärter erhält eine günstigere private Krankenversicherung als ein angestellter Lehrer. Die meisten privaten Krankenversicherungen bieten einem Lehramtsanwärter – oder Referendar  genannt – einen Ausbildungstarif an. Dieser darf bis zum 34. Lebensjahr in Anspruch genommen werden. Was passiert aber nun mit einer privaten Krankenversicherung, wenn der Referendar keine Anstellung erhält? In diesem Fall stehen dem ehemaligen Referendar diverse Möglichkeiten zur Verfügung:

Einen Übergangstarif in der PKV wählen

Für einen Referendar ist es völlig normal, auch eine längere Zeit auf eine Stellenzusage zu warten. Um eine Stelle zu erhalten, muss er natürlich das Examen bestanden haben. Anschließend geht er auf Arbeitssuche. Selbstverständlich erhält niemand am nächsten Tag eine Stelle. Die Suche einer passenden Arbeitsstelle, die Bewerbung und anschließende Vorstellungsgespräche nehmen Zeit in Anspruch. In dieser Zeit gilt der günstige Ausbildungstarif für einen Referendar nicht mehr. Einen regulären Tarif kann der arbeitslose Lehrer ebenfalls nicht in Anspruch nehmen, da er kein Geld verdient. Wer nicht zufällig reiche Eltern hat, der wird sich die Beiträge nicht leisten können. Des Weiteren werden die meisten Jobs erst zu Beginn des nächsten Schuljahres angeboten. Ein Lehrerwechsel während eines Schuljahres trifft selten zu. Für all diese Fälle haben die privaten Krankenversicherungen den  sogenannten Übergangstarif für Beamtenanwärter ins Leben gerufen. Dieser wartet mit allen wichtigen Leistungen auf, bietet jedoch den Vorteil günstiger Preise. Welche Versicherungsgesellschaft diesen Tarif anbietet, zeigt ein PKV Vergleich für Arbeitslose.

Eine Anwartschaft bei der privaten Krankenversicherung beantragen

Viele arbeitslose Lehrer haben die Möglichkeit, kurzfristig wieder in eine Familienversicherung zu wechseln. Hierbei handelt es sich um eine gesetzliche Krankenversicherung. Um den Anspruch auf die bisherige private Krankenversicherung nicht zu verlieren, kann der Beamtenanwärter eine Anwartschaft bei der privaten Krankenversicherung beantragen. Dies bedeutet, dass die private Krankenversicherung ruht und bei Aufnahme eines Jobs sofort wieder aktiviert wird. Der Vorteil liegt darin, dass der Beamtenanwärter dann wieder alle Leistungen erhält, die er während seiner Ausbildung hatte. Einen neuen Antrag mit Gesundheitsfragen muss er in diesem Fall nicht stellen. Auch hierin in ein großer Vorteil zu sehen. Bei einem Neuantrag bei einer anderen Versicherung könnten Risikozuschläge anfallen oder im schlimmsten Falle sogar ein Antrag abgelehnt werden. Ebenso kann niemand wissen, wie sich neue Tarife gestalten: Sind dann noch alle Leistungen enthalten? Erhöht sich der Beitrag?